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Marburg, 07.11.2010
Marburg bleibt als einziges Team weiterhin ungeschlagen
haben", resümierte Marburgs Trainerin Aleksandra Kojic, "aber wenn man so deutlich gewinnt, gibt es eigentlich nichts zu meckern."
Vor 400 Zuschauern (darunter 50 aus Marburg) konnten die Gastgeberinnen nur zu Beginn mithalten, doch nachdem Margret Skuballa einen Dreier zum 17:12 versenkt hatte (9.), zogen die Gäste bis zum Ende des ersten Viertels auf 23:14 davon. Zwar leisteten sich die "Blue Dolphins" auch den ein oder anderen Ballverlust, doch unter dem Korb ließen sie den Gegner nie zur Entfaltung kommen und sicherten sich bereits im Auftaktviertel zwölf von insgesamt 37 Rebounds, Herne brachte es im gesamten Spiel nur auf 21.
Im zweiten Abschnitt trumpfte Finja Schaake groß auf und sorgte mit sechs Zählern in Folge für eine komfortable 29:16-Führung (12.). Hernes Trainer Marek Piotrowski reagierte prompt mit einer Auszeit, doch wesentlich besser fand sein Team auch danach nicht in die Partie. Zwar verkürzte Monika Veselovski nach einem Fast-Break per Dreier auf 22:33 (15.), aber Marburg ließ sich nicht beirren und durfte sich nach einem Drei-Punkte-Wurf von Amanda Davidson und dank der überragenden Lisa Koop, die 19 Punkte und neun Rebounds beisteuerte, über eine beruhigende 44:32-Halbzeitführung freuen.
Auf Herner Seite zeigten lediglich Britta Worms und Sophia Mücke Normalform. Dagegen fand Topscorerin Minja Terzic überhaupt nicht ins Spiel und markierte vor der Pause keinen einzigen Punkt. "Wir hatten uns vorgenommen, Terzic gut zu decken - das ist uns über weite Strecken gut gelungen", freute sich Kojic.
Topscorerin abgemeldet: Terzic geht vor der Pause völlig leer aus
Zwar ging Herne nach der Pause unter dem Korb etwas energischer zu Werke, da aber Marburgs Hicran Özen umsichtig Regie führte und Lisa Koop sowie die immer stärker werdende Margret Skuballa (insgesamt 22 Punkte) sicher trafen, war die Partie beim Stand von 69:46 (30.) bereits entschieden.
Im Schlussabschnitt durften die BC-Leistungsträgerinnen längere Pausen auf der Bank einlegen, was sich unmittelbar auf den Spielfluss auswirkte. Denn nachdem die eher blasse Shenita Landry per Korbleger zum 70:53 getroffen hatte (35.), fand fast vier Minuten lang kein Marburger Wurf den Weg in den Herner Korb - ohne, dass der Sieg der Gäste in Gefahr zu geraten drohte.
Aleksandra Kojic richtete nach dem Match den Blick bereits auf das anstehende Gipfeltreffen am kommenden Samstag (20 Uhr) gegen den TV Saarlouis: "Natürlich sind wir Außenseiter, aber wir haben absolut nichts zu verlieren. Ich freue mich auf das Spiel und denke, dass die Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen werden."
Herne: Veselovski (8/1 Dreier), Arriaran (6), Bejtic (2), Conley (6), Karic, Mücke (10), Müller, Silva Rodriguez (2), Stahmeyer, Terzic (4), Velisavljevic (2), Worms (12).
Marburg: Davidson (5/1), Gohrke, Koop (19), Landry (6), Özen (9/1), Schaake (8/1), Skuballa (22/2), Weber (8).
Daniel Seehuber






