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Kartenvorverkauf
Vorverkaufstellen für die Heimspiele der Blue Dolphins sind:
Vita Fitness, Am Krekel
MW Computer, Weidenhäuser Str.
Eselsbrücke, Schwanallee
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Marburg, 19.12.2011
Blue Dolphins schwimmen sich frei
Na also, es geht doch! Wenn es auch ein hartes Stück Arbeit war, so hat sich am Ende doch die Klasse des BC Marburg durchgesetzt, die sich auch in der Scorerliste ausdrückt: Es punkteten neun der zehn eingesetzten Spielerinnen, fünf von ihnen zweistellig.Die Gäste aus Oberhausen, die in der Vorwoche mit nur einem Punkt dem Deutschen Meister TSV Wasserburg unterlegen waren, stellten unter Beweis, dass sie durchaus in der Lage sind, mit den Spitzenteams der Liga mitzuhalten. Im flott geführten ersten Viertel waren sie den Blue Dolphins ebenbürtig. Keine der beiden Mannschaften ließ die andere davonziehen. Bei Oberhausen zog Spielmacherin Valerie Nainima die Fäden und stellte Marburgs Abwehr vor einige Probleme. Im Angriff hielt vor allem die treffsichere Maggie Skuballa bis zur Viertelpause (22:21) ihr Team im Rennen.Der zweite Abschnitt bot zunächst das gleiche Bild: Die Kontrahenten agierten auf Augenhöhe. Doch fünfeinhalb Minuten vor der Halbzeitpause läuteten die Schützlinge von Trainerin Aleksandra Kojic nach einer taktischen Änderung die Wende ein. Shenita Landry hatte soeben den 28:28-Gleichstand erzielt, als Sandra Weber einen Dreier folgen ließ. Die an diesem Abend in Angriff und Abwehr überragende Natalie Gohrke sowie erneut Weber und Skuballa bauten bis zur Pause den Vorsprung auf 42:32 aus. Die Gäste fanden nun kein Mittel mehr gegen die kompakt stehende und aggressiv agierende Defense der Einheimischen.„Anfangs des dritten Drittels haben wir es versäumt zu punkten", sagte Oberhausens Assistant Coach Henry Canton. Auch Marburg war unter des Gegners Korb drei Minuten ohne Erfolg, ehe nach dem Dreier von Amanda Davidson zum 45:34 bei Oberhausen alle Dämme brachen. Die nervös agierenden Gäste hatten dem Druck der Blue Dolphins, bei denen sich Nachwuchsspielerin Nicola Happel in der Defense die Bestnote verdiente, nun nichts mehr entgegenzusetzen. Schnell wuchs der Vorsprung der Gastgeberinnen, für die nun auch die wendige Tina Menz traf, auf 61:38 vor dem Schlussdrittel an. Der letzte Abschnitt ließ sich zu einem einzigen Schaulaufen vor dem begeistert mitgehenden Publikum an, wäre da nicht die schlimme Verletzung von Oberhausens Aktivposten, der US-Amerikanerin Jennifer Bender, gewesen. Sie erlitt während eines Zweikampfes nach ersten Angaben des Unfallarztes einen doppelten Kreuzbandriss.„Doch Jennifers Unfall ist nicht der Grund für unsere Niederlage", räumte Canton ein, „gleichwohl agieren wir mit unseren jungen Spielerinnen personell am absoluten Limit." Marburgs Head-Coach Kojic war zufrieden. „Unsere Rebound-Quote und auch die Ballverluste haben sich im Vergleich zum vergangenen Wochenende erheblich verbessert", sagte sie und verteilte - was sonst nicht ihre Art ist - ein spezielles Lob an Natalie Gohrke („Sie hat ein Bombenspiel gemacht.") und an Nicola Happel („Es war schön zu sehen, wie sie Druck auf die Aufbauposition gemacht hat."). Unterm Strich habe ihre Mannschaft verdient gewonnen in einem physisch fordernden Spiel. „Natürlich hat auch uns die Verletzung von Jennifer geschockt. Wir wünschen ihr baldige Genesung."






