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Marburg, 11.10.2010
BC steigert sich zur rechten Zeit
vor 400 Zuschauern beim BC Wolfenbüttel blieben die "Blue Dolphins" in dieser noch jungen Saison ungeschlagen.
Den besseren Auftakt erwischten die mit zwei knappen Niederlagen gestarteten "Wildcats". Insbesondere Katarina Flasarova und Ofa Tulikihihifo wirkten agil und warfen schnell eine 14:8-Führung heraus (6.), die Wolfenbüttel in der Folgezeit halten konnte (23:18, 9.).
Marburg fand zunächst kein Mittel gegen die bissigen Gastgeberinnen und offenbarte unter dem Korb Schwächen, so dass im kompletten ersten Viertel nur vier Rebounds heraussprangen. "Dass wir uns zunächst etwas schwer getan haben, kam für mich nicht überraschend, schließlich ist Wolfenbüttel ein starkes Team und wollte eine überzeugende Heim-Premiere hinlegen", erklärte BC-Trainerin Aleksandra Kojic, "aber ich bin ganz entspannt geblieben und hatte vollstes Vertrauen in die Qualität meiner Mannschaft."
Tatsächlich kamen die "Blue Dolphins" im zweiten Viertel besser in Fahrt. Nachdem Lisa Koop den Ausgleich besorgt hatte (26:26, 13.), erspielten sich die Gäste eine 38:32-Führung (17.) und wussten auch unter dem Korb zu gefallen. Zwar musste Marburgs beste Rebounderin Shenita Landry nach ihrem dritten Foul längere Pausen einlegen, dafür räumten am Brett nun Lisa Koop (insgesamt vier Rebounds) und Natalie Gohrke (fünf Rebounds) ordentlich ab. Auch die anfangs schwache Sandra Weber lief zur Höchstform auf, steuerte im zweiten Abschnitt neun Zähler bei und leitete einen sehenswerten Tempogegenstoß ein, den Gohrke zum 42:35 (19.) abschloss.
Die "Wildcats" knüpften nicht an das starke erste Viertel an, auch weil Leistungsträgerin Callahan frühzeitig mit vier Fouls belastet war. Trotzdem blieb die Partie ausgeglichen und nach einem Dreier von Wolfenbüttels Katarina Flasarova ging Marburg nur mit einer 44:40-Führung in die Kabine. Nach der Pause übernahmen die Gäste aber komplett das Kommando. Das Fast-Break-Spiel des BC lief immer besser. Marburg erkämpfte sich eine komfortable Führung. Nachdem Weber zum 51:44 traf (26.), zogen die Unistädter sogar auf 64:52 (30.) davon. Im Schlussviertel erhöhten die "Wildcats" noch einmal den Druck, leisteten sich aber einige Ballverluste, so dass der Marburger Sieg nicht mehr in Gefahr geriet. "Ich bin zufrieden mit der Leistung", resümierte Kojic, "wir haben mit zunehmender Dauer das Tempo diktiert und konnten jederzeit noch einen Gang zulegen."
Wolfenbüttel: Bartee (17/2 Dreier), Callahan (8), Flasarova (8/1), Hartwich (3), Kulite (8), Nikagbatse (7/1), Tulikihihifo (6), Wessels (6), Zaidi (7/1), Pöschel, Scholz.
Marburg: Davidson (8), Gohrke (8), Koop (6), Landry (18), Özen (15/2), Schaake, Skuballa (9), Weber (17/1).






